Institut für Menschen mit Esstörungen
Beratungs- und Informationszentrum für Essstörungen
 

 

Wolfgang Lalouschek &
Sabine Schmid-Sipka:
„Individuelle und interdisziplinäre Hilfe für Menschen mit Essstörungen“

Essstörungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsen. Sie gehen oft mit schweren kurz- und langfristigen Problemen und Belastungen körperlicher wie seelischer Art einher. Daher ist eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen bei der Behandlung dieser Erkrankungen von großer Bedeutung.

Wir bei sowhat erleben Tag für Tag, wie sinnvoll ein Austausch zwischen FachärztInnen unterschiedlichster Fachgebiete und den behandelnden PsychotherapeutInnen ist. Gemeinsam lassen sich so sinnvolle langfristige Therapieziele entwickeln, bei Krisen kann rasch und effizient geholfen werden. Dennoch lässt sich, z. B. bei akuten gesundheitlichen oder psychischen Gefährdungen, eine stationäre Behandlung manchmal nicht vermeiden.

Wir bemühen uns daher auch um eine gute Zusammenarbeit mit den bestehenden stationären Einrichtungen, um Betroffenen nach der Entlassung möglichst rasch eine optimale Betreuung anbieten zu können. Unser oberstes Ziel ist es, Menschen mit Essstörungen für die vielfältigen Aspekte ihrer Erkrankung eine möglichst individuelle Hilfe und Behandlung anzubieten.

Auf den Punkt gebracht:

„Essstörungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.“

„Seelische und körperliche Belastungen erfordern eine interdisziplinäre Hilfe von PsychotherapeutInnen und ÄrztInnen.“

„Menschen mit Essstörungen brauchen individuelle Hilfe und Behandlung.“

Zur Person:
Prof. Dr. Wolfgang Lalouschek ist medizinischer Leiter des Instituts „sowhat“ und kann auf eine langjährige Erfahrung als Neurologe im AKH zurückblicken. Im Rahmen seiner zusätzlichen Qualifikation als systemischer Coach entwickelte er „medical coaching“ als spezifische Beratungsform und Kombination aus ärztlichem Gespräch und Coachingelementen. Bereits im Rahmen seiner fachärztlichen Ausbildung konnte er erste Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit Essstörungen sammeln. Neben seiner medizinischen Tätigkeit bei „sowhat“ sieht er seine Funktion vor allem zur Stärkung der schon bestehenden Integration und Vernetzung des ärztlichen und psychotherapeutischen Teams von „sowhat“.

Mag. Sabine Schmid-Sipka, Leiterin des Instituts „sowhat“, ist klinische Psychologin und Psychotherapeutin (systemische Familientherapeutin). Sie hat schon in unterschiedlichsten Institutionen als fachliche Leiterin und Psychotherapeutin gearbeitet und viel Erfahrung in der Betreuung und Behandlung von Menschen mit Sucht- und psychischen Erkrankungen gesammelt.

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