Institut für Menschen mit Esstörungen
Beratungs- und Informationszentrum für Essstörungen
 

 

Projekte zum Thema Essstörungen

Die hier vorgestellten Projekte zum Thema Essstörungen sind entweder im Rahmen von institutsintern regelmäßig stattfindenden Arbeitsgruppen entwickelt worden oder in Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Partner von sowhat entstanden. Auch institutsexterne Projekte zum Thema Essstörungen können hier präsentiert werden.


„PEC - Peer-Ernährungs-Coach Projekt“

Gerade im Bereich Essstörungen ist die Präventions- und Aufklärungsarbeit unerlässlich, da Magersucht, Ess-Brechsucht und Binge Eating Disorder teilweise immer noch nicht als ernsthafte Erkrankungen (an-)erkannt werden.

Das PEC-Projekt setzt an der Schnittstelle von Primär- und Sekundärprävention an und integriert das Konzept des Peer-Ansatzes, nach dem sich Jugendliche mit Problemen eher an Gleichaltrige (peers) wenden als an Erwachsene.

Das Ziel des Projektes ist eine Sensibilisierung der entsprechenden Altersgruppe (peergroup) für die Zusammenhänge zwischen Psyche, Körper und Essverhalten. Gefördert werden soll damit eine möglichst schnelle Früherkennung von Betroffenen und deren Kontaktaufnahme mit einer Facheinrichtung.

Das Team von sowhat hat daher ein Schulprojekt für die neunte Schulstufe zur Sensibilisierung rund um das Thema Essen und alle Fragen, die die Jugendlichen dazu bewegen, entwickelt.

Schülerinnen und Schüler aus dem Klassenverband werden in Bezug auf ihre Selbstwahrnehmung, ihren Umgang mit anderen Jugendlichen und ihren kommunikativen Fähigkeiten gestärkt. Sie bekommen Basiswissen zu Psychosomatik und Essstörungen vermittelt und lernen einen kritischen Umgang mit Ernährungsthemen und Schönheitsidealen (Peer-Ernährungs-Coaches).

PEC Schulprojekt für den Vorsorgepreis Niederösterreich nominiert!

Das PEC Schulprojekt wurde gemeinsam mit acht anderen Projekten aus insgesamt 354 Einreichungen von einer hochkarätigen Fachjury ausgewählt und für den Vorsorgepreis 2010 nominiert.

Start: Beginn des Schuljahres 2009/2010
Für Fragen kontaktieren sie bitte: k.draxl@sowhat.at


Zeig der Bulimie die Zähne

Das Institut sowhat führt in Zusammenarbeit mit der Universitätszahnklinik Wien eine Studie zur Vermeidung von Zahnschäden bei Menschen mit Bulimie durch.

Klientinnen und Klienten, die an Bulimie leiden und bei sowhat in Behandlung sind, können die Leistungen der Universitätszahnklinik (Diagnostik, Aufklärung, Prophylaxe, Zahnpflegeprodukte, usw.) über den Studienzeitraum von einem Jahr kostenlos in Anspruch nehmen.

Frühzeitiges Erkennen und gezielte therapeutische Maßnahmen können dazu beitragen, irreversible Schäden an der Zahnsubstanz zu vermeiden.

Folder zum Download [pdf, 2,1 MB]

 

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