Institut für Menschen mit Esstörungen
Beratungs- und Informationszentrum für Essstörungen
 

 

Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind eine ernst zu nehmende Erkrankung mit seelischen, körperlichen und sozialen Folgen. Dabei spielt das Gewicht eine bedeutende Rolle. Wohlbefinden und Verhalten stehen in engem Zusammenhang mit dem Gewicht.

Von Essstörungen betroffen sind vor allem Mädchen und Frauen. In den letzten Jahren ist eine Tendenz zu beobachten, dass für Burschen und Männer ihr Körper zunehmend zum Thema wird.

Die häufigsten Essstörungen sind Magersucht, Bulimie und Esssucht, die in unterschiedlichen Ausprägungen und Mischformen auftreten können. Zu den körperlichen Risiken, Begleiterscheinungen und Folgen zählen:

Vitaminmangel
Vitamine sind lebenswichtige Stoffe, die dem Organismus mit der Nahrung zugeführt werden müssen. Bei Mangel kann es unter anderem zu Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Blutgerinnungsstörungen, Störung des Knochenstoffwechsels und vermehrter Infektanfälligkeit kommen.

Elektrolytverlust
Kalium und Natriumverluste können durch Mangelernährung, Missbrauch von Abführmitteln, exzessives Erbrechen oder Wassertrinken entstehen. Dies kann zu verlangsamtem Pulsschlag, Herzrhythmusstörungen bzw. Hirnödem führen und somit auch lebensbedrohlich werden.

Hormonstörungen
Vor allem bei Unterernährung kommt es häufig zu Schilddrüsenunterfunktion (Verlangsamung von Stoffwechsel und Puls) und Ausbleiben der Regelblutung.

Osteoporose
Verminderung der Knochendichte führt zu erhöhtem Bruchrisiko bzw. schlechter Knochenheilung nach Knochenbruch.
[alles zur Kampagne]