Institut für Menschen mit Esstörungen
Beratungs- und Informationszentrum für Essstörungen
 

 

Magersucht (Anorexia nervosa)

Von Magersucht spricht man, wenn jemand absichtlich einen Gewichtsverlust unter die Grenze des Normalgewichts herbeiführt und trotz massivem Untergewicht das Gefühl hat, „fett“ zu sein. Die Angst vor dem Essen und Zunehmen begleitet Betroffene den ganzen Tag. Die ständigen Gedanken an Essen oder Nicht-Essen führen zu Nervosität, Stimmungsschwankungen und einer Veränderung der Persönlichkeit.

Der Körper reagiert allmählich mit dem Ausbleiben der Regelblutung, dem Absinken von Puls, Blutdruck und Köpertemperatur, Verstopfung, einem massiven Verlust von Knochenmasse (Osteoporose) und einer Fülle anderer Mangelerscheinungen. Die langfristigen Folgeschäden sind bei dieser Krankheitsform besonders dramatisch und können bis zum Tod führen.

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