Essstörung - bin ich betroffen?

Essstörungen entwickeln sich „schleichend“: Sie beginnen häufig mit Unzufriedenheit über das Körpergewicht bzw. mit einer Diät und können im Laufe der Zeit eine Eigendynamik entwickeln, bis sich alles nur mehr ums „Essen oder Nicht-Essen und das Körpergewicht“ dreht. Schwere Essstörungen können zu massiven gesundheitlichen Schäden und sozialen Problemen führen.

frühzeitig …
Je früher daher Betroffene und ihre Familien bereit sind, Unterstützung anzunehmen, umso besser und nachhaltiger sind die Erfolgsaussichten.

nachhaltig …
Auch der Ausstieg aus einer Essstörung geht nicht von heute auf morgen und muss als langfristiger Prozess gesehen werden.

ganzheitlich …
Aufgrund unseres ganzheitlichen Verständnisses von Essstörungen arbeiten wir mit einzelnen Menschen, der ganzen Familie und dem sozialen Umfeld.

 

Machen Sie unseren Test.

  • Übergeben Sie sich wenn Sie sich unangenehm voll fühlen?                       ja/nein
  • Machen Sie sich Sorgen, weil Sie manchmal nicht mit dem Essen             ja/nein
    aufhören können?
  • Haben Sie in letzter Zeit mehr als 6 kg in 3 Monaten abgenommen           ja/nein
  • Finden Sie sich zu dick, während andere Sie zu dünn finden?                     ja/nein
  • Würden Sie sagen, dass Essen Ihr Leben sehr beeinflusst?                          ja/nein

Wenn sie mindestens zwei Fragen mit "ja" beantwortet haben, zeigen Sie ein auffälliges Essverhalten. Ein Beratungsgespräch kann Ihnen dabei helfen, Klarheit zu gewinnen. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin zum Erstgespräch.

 

 

Was sind Essstörungen?

Essstörungen sind eine ernst zu nehmende Erkrankung mit seelischen, körperlichen und sozialen Folgen. Zu den häufigsten Krankheitsbildern zählen Magersucht, Bulimie und Esssucht, die in unterschiedlichen Ausprägungen und Mischformen vorkommen können.

Zentrales Merkmal aller Essstörungen ist die permanente Beschäftigung mit den Themen Essen und Gewicht. Je nach Essstörungsform wird das beeinträchtigte Essverhalten mit zwanghaften Systemen aus Essen, Hungern, selbst herbeigeführtem Erbrechen, exzessiver Bewegung und Medikamenteneinnahme kontrolliert.

Von Essstörungen betroffen sind vor allem Mädchen und Frauen. In den letzten Jahren ist eine Tendenz zu beobachten, dass auch für Burschen und Männer ihr Körper zunehmend zum Thema wird.

Die häufigsten Formen im Überblick

1. Magersucht (Anorexia Nervosa)
2. Ess-Brechsucht (Bulimia Nervosa)
3. Esssucht (Binge Eating Disorder)
4. Fettsucht (Adipositas)
5. Andere Essstörungen